24 Nisan 2010 Cumartesi

Paffett holt Pole für erstes DTM-Saisonrennen

Mercedes-Mann Gary Paffett geht als Favorit in das erste Saisonrennen im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Beim Qualifikationstraining auf dem Hockenheimring holte sich der Vize-Champion des Vorjahres die Pole Position für das Rennen.

'Das ist ein fantastisches Gefühl, das ganze Team hat einen tollen Job gemacht', schwärmte der Brite nach seiner Rundenbestzeit von 1:33,214 Minuten. Startplatz zwei holte sich Audi-Rivale Martin Tomczyk. Titelverteidiger Timo Scheider blieb im Audi überraschend nur Rang neun. Der neue Mercedes-Star David Coulthard aus Schottland muss sein DTM-Debüt vom vorletzten Startplatz aus in Angriff nehmen.

Dass mit Bruno Spengler (Kanada) und Jamie Green (Großbritannien) zwei weiteren Mercedes C-Klassen die zweite Startreihe bilden, steigert die Chancen der Stuttgarter auf den ersten Auftaktsieg in Hockenheim seit 2006. 'Ich muss sagen, das ist besser als erwartet. Ein ziemlich eindrucksvolles Ergebnis', sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich räumte ein: 'Die Konkurrenz hat heute die Sachen einen Tick besser zusammengebracht.'

Deutlich weiter hinten als erwartet steht Scheider. 'Wir haben heute ein bisschen Probleme gehabt. Das Grip-Niveau war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte', sagte der Wahl-Österreicher enttäuscht. 'Wir haben das leider nicht in den Griff gekriegt, aber das ist manchmal im Leben so.'

Für zwei prominente Piloten war schon im ersten der vier Quali-Abschnitte Endstation. Mercedes-Mann Coulthard schaffte es ebenso wenig in die nächste Runde wie sein Markenkollege Ralf Schumacher; er muss sein DTM-Debüt von Startplatz 17 in Angriff nehmen. 'Es war viel schwieriger, als ich nach den Tests erwartet hätte. Ich habe bei der Balance des Autos die falsche Entscheidung getroffen', gab Coulthard zu und setzte sich ein bescheidenes Ziel für sein Debüt: 'Ich will einfach nur ankommen.'

Tiefer saß die Enttäuschung bei Ralf Schumacher, der in seinem dritten DTM-Jahr möglichst schnell sein erstes Podium holen will. 'Das ist natürlich jetzt ein Stück weg', sagte der 34-Jährige. Allerdings kostete eine Fehleinschätzung am Kommandostand Schumacher eine zusätzliche Chance auf eine schnelle Runde auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs. Das Team dachte, Schumachers Zeit würde für die nächste Runde reichen und hielt den Kerpener zu lange in der Box. 'Das geht klar auf unsere Kappe', gestand haug.

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