loweniens Eishockey-Nationalmannschaft ist nach zwei Jahren wieder erstklassig und damit für die Weltmeisterschaft 2011 in der Slowakei qualifiziert. Die Gastgeber machten im heimischen Ljubljana den Sieg bei der B-WM durch ein 4:1 über Ungarn perfekt.
Slowenien war 2008 in Kanada aus der A-Gruppe gerutscht. Die Entscheidung über den zweiten Aufsteiger fällt erst beim anderen B-WM-Turnier im niederländischen Tilburg. Favoriten sind dort Vorjahresabsteiger Österreich und die Ukraine.
25 Nisan 2010 Pazar
Trotz Pleiten: Torwart für Eishockey-WM wohl klar
Die deutsche Nummer eins für die Eishockey-WM scheint zwei Wochen vor dem Turnierstart gefunden: Torhüter Dimitrij Kotschnew konnte zwar auch die zweite knappe Testspiel-Niederlage gegen die Schweiz nicht verhindern, ragte beim 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) in Füssen aber erneut heraus.
Der 28-Jährige hatte schon nach dem 1:2 in Schwenningen ein Sonderlob von Bundestrainer Uwe Krupp erhalten und war zuvor beim 3:0 im ersten WM-Test gegen Norwegen ohne Gegentor geblieben. Davon trennten den Russland-Legionär von Spartak Moskau nur gute sechs Minuten, ehe Damien Brunner per Abstauber doch noch für den 53. Schweizer Sieg im 131. Derby sorgte.
Doch mit 39 abgewehrten Schüssen zeigte der in Kasachstan geborene Kotschnew erneut eine starke Vorstellung. Der einstige Schlussmann der Iserlohn Roosters und der Nürnberg Ice Tigers wurde zum besten deutschen Akteur der Partie gekürt, nachdem er die Schlussphase auf der Bank erlebt hatte. Doch auch mit einem zusätzlichen Feldspieler gelang bei 6:4-Überzahl nicht mehr der Ausgleich.
'Wir sind erst im zweiten Drittel besser ins Spiel gekommen, das letzte Drittel war ausgeglichen', erklärte Bundestrainer Krupp, der gegen den Weltranglisten-Achten erneut nicht unzufrieden mit der Leistung der vier Ränge schlechter platzierten DEB-Auswahl war: 'Wir haben mit viel Leidenschaft gespielt, auch nach dem späten 0:1 hat das Team nicht aufgegeben und sich einige hochkarätige Chancen herausgearbeitet.' Zum Verschnaufen blieb kaum Zeit, 24 Stunden folgte am Sonntag der Test gegen Ex-Weltmeister Slowakei in Ravensburg.
Vor allem auf der Torhüterposition sieht Krupp wie vor der härtesten Vorbereitungswoche erhofft inzwischen klarer. Der WM- erfahrene Kotschnew hat sich bewährt und profitiert zudem von seinem Engagement in der starken osteuropäischen Liga KHL, wo vor allem russische Clubs spielen.
Ein Platz ist noch für Dennis Endras von DEL-Finalist Augsburg reserviert. Endras könnte allerdings nur noch bei der WM-Generalprobe am 4. Mai in Hamburg gegen Olympiasieger Kanada eine Chance zum Einspielen mit dem DEB-Team erhalten. Drei Tage später folgt der WM-Auftakt gegen den Olympia-Zweiten USA. Dritter Keeper wollen der Nürnberger Patrick Ehelechner und Eisbären-Schlussmann Rob Zepp werden.
Die beiden Olympia-Torhüter fehlen dagegen. Dimitri Pätzold aus Ingolstadt erhielt eine Absage, Thomas Greiss erreichte mit den San Jose Sharks das Viertelfinale in der NHL und bekam beim West-Meister seit Olympia sowieso fast keine Spielpraxis mehr.
Der 28-Jährige hatte schon nach dem 1:2 in Schwenningen ein Sonderlob von Bundestrainer Uwe Krupp erhalten und war zuvor beim 3:0 im ersten WM-Test gegen Norwegen ohne Gegentor geblieben. Davon trennten den Russland-Legionär von Spartak Moskau nur gute sechs Minuten, ehe Damien Brunner per Abstauber doch noch für den 53. Schweizer Sieg im 131. Derby sorgte.
Doch mit 39 abgewehrten Schüssen zeigte der in Kasachstan geborene Kotschnew erneut eine starke Vorstellung. Der einstige Schlussmann der Iserlohn Roosters und der Nürnberg Ice Tigers wurde zum besten deutschen Akteur der Partie gekürt, nachdem er die Schlussphase auf der Bank erlebt hatte. Doch auch mit einem zusätzlichen Feldspieler gelang bei 6:4-Überzahl nicht mehr der Ausgleich.
'Wir sind erst im zweiten Drittel besser ins Spiel gekommen, das letzte Drittel war ausgeglichen', erklärte Bundestrainer Krupp, der gegen den Weltranglisten-Achten erneut nicht unzufrieden mit der Leistung der vier Ränge schlechter platzierten DEB-Auswahl war: 'Wir haben mit viel Leidenschaft gespielt, auch nach dem späten 0:1 hat das Team nicht aufgegeben und sich einige hochkarätige Chancen herausgearbeitet.' Zum Verschnaufen blieb kaum Zeit, 24 Stunden folgte am Sonntag der Test gegen Ex-Weltmeister Slowakei in Ravensburg.
Vor allem auf der Torhüterposition sieht Krupp wie vor der härtesten Vorbereitungswoche erhofft inzwischen klarer. Der WM- erfahrene Kotschnew hat sich bewährt und profitiert zudem von seinem Engagement in der starken osteuropäischen Liga KHL, wo vor allem russische Clubs spielen.
Ein Platz ist noch für Dennis Endras von DEL-Finalist Augsburg reserviert. Endras könnte allerdings nur noch bei der WM-Generalprobe am 4. Mai in Hamburg gegen Olympiasieger Kanada eine Chance zum Einspielen mit dem DEB-Team erhalten. Drei Tage später folgt der WM-Auftakt gegen den Olympia-Zweiten USA. Dritter Keeper wollen der Nürnberger Patrick Ehelechner und Eisbären-Schlussmann Rob Zepp werden.
Die beiden Olympia-Torhüter fehlen dagegen. Dimitri Pätzold aus Ingolstadt erhielt eine Absage, Thomas Greiss erreichte mit den San Jose Sharks das Viertelfinale in der NHL und bekam beim West-Meister seit Olympia sowieso fast keine Spielpraxis mehr.
Slowenisches Eishockey-Team wieder erstklassig
Sloweniens Eishockey-Nationalmannschaft ist nach zwei Jahren wieder erstklassig und damit für die Weltmeisterschaft 2011 in der Slowakei qualifiziert. Die Gastgeber machten im heimischen Ljubljana den Sieg bei der B-WM durch ein 4:1 über Ungarn perfekt.
Slowenien war 2008 in Kanada aus der A-Gruppe gerutscht. Die Entscheidung über den zweiten Aufsteiger fällt erst beim anderen B-WM-Turnier im niederländischen Tilburg. Favoriten sind dort Vorjahresabsteiger Österreich und die Ukraine.
Slowenien war 2008 in Kanada aus der A-Gruppe gerutscht. Die Entscheidung über den zweiten Aufsteiger fällt erst beim anderen B-WM-Turnier im niederländischen Tilburg. Favoriten sind dort Vorjahresabsteiger Österreich und die Ukraine.
Hannover Scorpions erstmals Eishockey-Meister
Die Hannover Scorpions haben Eishockey-Geschichte geschrieben und Trainer-Legende Hans Zach mit ihrer ersten deutschen Meisterschaft den gebührenden Abgang aus der DEL verschafft.
Ein dramatischer 4:2 (0:0, 2:0, 2:2)-Erfolg im dritten Playoff-Finale gegen die Augsburger Panther bescherte den Scorpions im Eiltempo den größten Erfolg der Clubgeschichte und Zach dessen vierten Meistertitel. Der 61-Jährige war zuletzt vor 17 Jahren mit der Düsseldorfer EG Champion und ließ stoisch eine Weißbierdusche über sich ergehen, nachdem er als erster deutscher Trainer in der 1994 eingeführten Deutschen Eishockey-Liga triumphierte.
'Es war ein Wahnsinnspiel. Für die ganze Region, für den Club, für Hannover - toll. Unsere Jungs sind unglaublich', sagte Zach, der von Scorpions-Eigentümer Günter Papenburg die Goldmedaille umgehängt bekam. Kurz darauf durfte Scorpions-Kapitän Tino Boos unter ohrenbetäubendem Lärm den Meisterpokal in die Luft stemmen.
'Das sind Geschichten, die nur der Sport schreibt. Dieses Jahr hat alles zusammengepasst', kommentierte Boos, der bereits in Düsseldorf unter Zach Meister wurde und 2002 mit den Kölner Haien den Titel gewann. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff gratulierte umgehend: 'Das ist ein großer Tag für alle Spieler und ihren Trainer Hans Zach. Darüber freuen sich alle Sportfans in unserem Land', erklärte Wulff.
Matchwinner war wie beim 3:2 nach Verlängerung in Augsburg Thomas Dolak mit seinem Treffer zum 3:2 zwei Minuten vor dem Ende. Boos (59.) traf wenig später zum Endstand ins leere Tor. Thomas Kemp (46.) und Darin Olver (52.) glichen zwischenzeitlich für Augsburg aus, das wie am Freitag einen 0:2- Rückstand aufholte, aber nicht dafür belohnt wurde. Sascha Goc (27.) und Top-Torjäger Chris Herperger (33.) mit seinem siebten Playoff-Treffer hatten vor 10 496 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften TUI-Arena schon für Meisterstimmung gesorgt.
Allerdings zu früh, denn Augsburg kämpfte danach verbissen um seine letzte Chance. 'Wir haben noch einmal gezeigt, dass wir nie aufgeben', sagte Trainer Larry Mitchell. In der 31. Minute hatte Rhett Gordon mit einem Pfostenschuss Pech. Kurz darauf traf Herperger bei einem Konter zum 2:0 und verwandelte die TUI-Arena endgültig in ein Tollhaus. Kemp und Olver sorgten mit dem 2:2 für kurzzeitiges Entsetzen. 'Wir waren verunsichert, das war klar', sagte Zach.
Doch dann legten die Gastgeber noch einmal zu. Nach dem Ausgleich traf Herberger erst den Pfosten, ehe Dolak die Weichen für den dritten Sieg im dritten Finale stellte. Zach ließ danach offen, wie es für ihn weitergeht, eine Rückkehr als Bundestrainer gilt als nicht ausgeschlossen. 'Man muss abwarten, was die Zukunft bringt. Ich werde sicher nichts überstürzen', sagte der Trainer aus Bad Tölz, der zuvor betont hatte, er könne auch als Vizemeister gut leben.
'Hannover ist verdient deutscher Meister', sagte Augsburgs Nationaltorwart Dennis Endras, meinte nach der besten Saison der Vereinsgeschichte aber auch: 'Es war eine enge Serie, jedes Spiel hätte auch anders ausgehen können.' Ausgerechnet ein Endras-Patzer brachte den Scorpions die Führung. Augsburgs Keeper ließ einen Schlagschuss von Goc trotz freier Sicht passieren.
In Hannover wurden die Panther von rund 800 Fans unterstützt, die im Sonderzug angereist waren. Der Club mit dem niedrigsten DEL-Etat, der ebenso wie die Scorpions zum ersten Mal überhaupt in einem DEL-Finale stand, hatte auf dem Weg dorthin sensationell DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, Titelverteidiger Eisbären Berlin und den letztjährigen Pokalsieger EHC Wolfsburg ausgeschaltet.
Ein dramatischer 4:2 (0:0, 2:0, 2:2)-Erfolg im dritten Playoff-Finale gegen die Augsburger Panther bescherte den Scorpions im Eiltempo den größten Erfolg der Clubgeschichte und Zach dessen vierten Meistertitel. Der 61-Jährige war zuletzt vor 17 Jahren mit der Düsseldorfer EG Champion und ließ stoisch eine Weißbierdusche über sich ergehen, nachdem er als erster deutscher Trainer in der 1994 eingeführten Deutschen Eishockey-Liga triumphierte.
'Es war ein Wahnsinnspiel. Für die ganze Region, für den Club, für Hannover - toll. Unsere Jungs sind unglaublich', sagte Zach, der von Scorpions-Eigentümer Günter Papenburg die Goldmedaille umgehängt bekam. Kurz darauf durfte Scorpions-Kapitän Tino Boos unter ohrenbetäubendem Lärm den Meisterpokal in die Luft stemmen.
'Das sind Geschichten, die nur der Sport schreibt. Dieses Jahr hat alles zusammengepasst', kommentierte Boos, der bereits in Düsseldorf unter Zach Meister wurde und 2002 mit den Kölner Haien den Titel gewann. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff gratulierte umgehend: 'Das ist ein großer Tag für alle Spieler und ihren Trainer Hans Zach. Darüber freuen sich alle Sportfans in unserem Land', erklärte Wulff.
Matchwinner war wie beim 3:2 nach Verlängerung in Augsburg Thomas Dolak mit seinem Treffer zum 3:2 zwei Minuten vor dem Ende. Boos (59.) traf wenig später zum Endstand ins leere Tor. Thomas Kemp (46.) und Darin Olver (52.) glichen zwischenzeitlich für Augsburg aus, das wie am Freitag einen 0:2- Rückstand aufholte, aber nicht dafür belohnt wurde. Sascha Goc (27.) und Top-Torjäger Chris Herperger (33.) mit seinem siebten Playoff-Treffer hatten vor 10 496 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften TUI-Arena schon für Meisterstimmung gesorgt.
Allerdings zu früh, denn Augsburg kämpfte danach verbissen um seine letzte Chance. 'Wir haben noch einmal gezeigt, dass wir nie aufgeben', sagte Trainer Larry Mitchell. In der 31. Minute hatte Rhett Gordon mit einem Pfostenschuss Pech. Kurz darauf traf Herperger bei einem Konter zum 2:0 und verwandelte die TUI-Arena endgültig in ein Tollhaus. Kemp und Olver sorgten mit dem 2:2 für kurzzeitiges Entsetzen. 'Wir waren verunsichert, das war klar', sagte Zach.
Doch dann legten die Gastgeber noch einmal zu. Nach dem Ausgleich traf Herberger erst den Pfosten, ehe Dolak die Weichen für den dritten Sieg im dritten Finale stellte. Zach ließ danach offen, wie es für ihn weitergeht, eine Rückkehr als Bundestrainer gilt als nicht ausgeschlossen. 'Man muss abwarten, was die Zukunft bringt. Ich werde sicher nichts überstürzen', sagte der Trainer aus Bad Tölz, der zuvor betont hatte, er könne auch als Vizemeister gut leben.
'Hannover ist verdient deutscher Meister', sagte Augsburgs Nationaltorwart Dennis Endras, meinte nach der besten Saison der Vereinsgeschichte aber auch: 'Es war eine enge Serie, jedes Spiel hätte auch anders ausgehen können.' Ausgerechnet ein Endras-Patzer brachte den Scorpions die Führung. Augsburgs Keeper ließ einen Schlagschuss von Goc trotz freier Sicht passieren.
In Hannover wurden die Panther von rund 800 Fans unterstützt, die im Sonderzug angereist waren. Der Club mit dem niedrigsten DEL-Etat, der ebenso wie die Scorpions zum ersten Mal überhaupt in einem DEL-Finale stand, hatte auf dem Weg dorthin sensationell DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, Titelverteidiger Eisbären Berlin und den letztjährigen Pokalsieger EHC Wolfsburg ausgeschaltet.
Leverkusens Handball-Frauen verpassen Finale
Die Handball-Frauen von Bayer Leverkusen haben den Einzug ins Endspiel des EHF-Pokals verpasst.
Das Team von Trainerin Renate Wolf gewann zwar das Halbfinal-Rückspiel gegen den spanischen Club Elda Prestigio mit 31:28 (16:14), konnte den Rückstand aus der ersten Partie (23:27) aber nicht aufholen.
Vor 1100 Zuschauern in der Smidt-Arena lagen die Spanierinnen in einer insgesamt ausgeglichenen Partie nach 20 Minuten bereits mit vier Toren (10:6) vorn. Leverkusen kämpfte sich dank einer furiosen Schlussphase zum Ende der ersten Halbzeit zurück, musste allerdings in der letzten Minute den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Beste Werferinnen für Bayer waren Katrin Engel, Elli Garcia und Anne Müller mit je sechs Toren.
Der dänische Club Randers HK stand bereits als erster Final- Teilnehmer statt. Das zweite Halbfinale von Leverkusen war wegen der Sperrung des deutschen Luftraums um eine Woche verlegt worden.
Das Team von Trainerin Renate Wolf gewann zwar das Halbfinal-Rückspiel gegen den spanischen Club Elda Prestigio mit 31:28 (16:14), konnte den Rückstand aus der ersten Partie (23:27) aber nicht aufholen.
Vor 1100 Zuschauern in der Smidt-Arena lagen die Spanierinnen in einer insgesamt ausgeglichenen Partie nach 20 Minuten bereits mit vier Toren (10:6) vorn. Leverkusen kämpfte sich dank einer furiosen Schlussphase zum Ende der ersten Halbzeit zurück, musste allerdings in der letzten Minute den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Beste Werferinnen für Bayer waren Katrin Engel, Elli Garcia und Anne Müller mit je sechs Toren.
Der dänische Club Randers HK stand bereits als erster Final- Teilnehmer statt. Das zweite Halbfinale von Leverkusen war wegen der Sperrung des deutschen Luftraums um eine Woche verlegt worden.
DTM-Vierfachsieg für Mercedes - Fehler bei Audi
Riesenjubel bei Mercedes, Katzenjammer bei Audi: Angeführt von Gary Paffett ist Mercedes mit einem triumphalen Vierfach-Erfolg in die neue Saison des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) gestartet.
Mit seinem Erfolg vor dem Kollegen-Trio Bruno Spengler, Jamie Green und Paul di Resta bescherte der britische Vorjahres-Vizechampion den Stuttgartern auf dem Hockenheimring den ersten DTM-Auftaktsieg seit 2006. 'Super, unglaublich', jubelte Paffett nach seinem 15. Sieg im 60. Rennen. Der neue Mercedes-Star David Coulthard beendete sein DTM-Debüt als Zwölfter.
'Ein Traumstart in die neue Saison. Sehr überzeugend', schwärmte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug und meinte mit Blick auf drei Reifenplatzer beim Rivalen: 'Es war klar, dass die Aufgabe war, die Reifen am Leben zu halten. Das war der Schlüssel zum Sieg.'
Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich war dagegen besonders wegen des Ausscheidens des zwischenzeitlichen Spitzenreiters Martin Tomczyk völlig bedient. 'Das ist eine riesige Klatsche für uns. Wir haben es nicht geschafft, dass der Reifen auf unserem Auto funktioniert', gestand Ullrich. 'Das ist ein Problem, mit dem wir uns intensiv auseinandersetzen müssen.'
Begünstigt von Reifenproblemen und strategischen Fehlern bei Konkurrent Audi machte Paffett eindrucksvoll den ersten Stich im Titelkampf mit dem zweimaligen Gesamtsieger Timo Scheider, der nur Siebter wurde. 'Es war ein schwieriges Rennen. Wir wussten, dass andere Reifenprobleme hatten', sagte Paffett, der auch die letzten beiden Rennen der vergangenen Saison gewonnen hatte. 'Es war ein perfektes Wochenende: Pole und Sieg.'
Nur auf den ersten Metern entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen Pole-Mann Paffett und dem neben ihm startenden Tomczyk. Beim Start hielt der Brite den Rosenheimer knapp auf Distanz. Wenige Kurven später zog der Audi-Pilot aber vorbei.
Doch die Führung des Gesamtdritten von 2005 währte nicht lange: In der elften der 39 Runden à 4,574 Kilometer brachte ein Reifenplatzer hinten links Tomczyk um alle Chancen. Der 28-Jährige fiel weit zurück und musste nach einem weiteren Reifenschaden kurz vor Schluss sogar aufgeben. 'Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll', schimpfte Tomczyk völlig frustriert. 'Das ist einfach scheiße.'
Für Audi kam es aber noch dicker. Zunächst platzte auch dem von Startplatz elf bis auf Zwischenrang drei vorgefahrenen Alexandre Prémat (Frankreich) ein Reifen. Dann zerstörten die Ingolstädter durch einen dicken Strategiefehler Mattias Ekström das Rennen. Der Schwede fuhr eine Runde vor dem erlaubten Fenster zum ersten der zwei Pflichtstopps an die Box. An zweiter Stelle hinter Paffett liegend, wurde er von den Rennkommissaren zu einem zusätzlichen Halt verdonnert. Damit waren alle Podestchancen dahin. 'Das nehmen wir auf uns', sagte Ullrich.
Paffett ließ sich von all dem nicht mehr beeindrucken und fuhr vor der für DTM-Verhältnisse bescheidenen Kulisse von 78 000 Zuschauern am Rennwochenende nach 178,386 Kilometern souverän als Erster durchs Ziel. Weniger gut lief das Wochenende für Ralf Schumacher, der sich in seiner Mercedes C-Klasse mit Rang neun begnügen musste.
Mit seinem Erfolg vor dem Kollegen-Trio Bruno Spengler, Jamie Green und Paul di Resta bescherte der britische Vorjahres-Vizechampion den Stuttgartern auf dem Hockenheimring den ersten DTM-Auftaktsieg seit 2006. 'Super, unglaublich', jubelte Paffett nach seinem 15. Sieg im 60. Rennen. Der neue Mercedes-Star David Coulthard beendete sein DTM-Debüt als Zwölfter.
'Ein Traumstart in die neue Saison. Sehr überzeugend', schwärmte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug und meinte mit Blick auf drei Reifenplatzer beim Rivalen: 'Es war klar, dass die Aufgabe war, die Reifen am Leben zu halten. Das war der Schlüssel zum Sieg.'
Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich war dagegen besonders wegen des Ausscheidens des zwischenzeitlichen Spitzenreiters Martin Tomczyk völlig bedient. 'Das ist eine riesige Klatsche für uns. Wir haben es nicht geschafft, dass der Reifen auf unserem Auto funktioniert', gestand Ullrich. 'Das ist ein Problem, mit dem wir uns intensiv auseinandersetzen müssen.'
Begünstigt von Reifenproblemen und strategischen Fehlern bei Konkurrent Audi machte Paffett eindrucksvoll den ersten Stich im Titelkampf mit dem zweimaligen Gesamtsieger Timo Scheider, der nur Siebter wurde. 'Es war ein schwieriges Rennen. Wir wussten, dass andere Reifenprobleme hatten', sagte Paffett, der auch die letzten beiden Rennen der vergangenen Saison gewonnen hatte. 'Es war ein perfektes Wochenende: Pole und Sieg.'
Nur auf den ersten Metern entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen Pole-Mann Paffett und dem neben ihm startenden Tomczyk. Beim Start hielt der Brite den Rosenheimer knapp auf Distanz. Wenige Kurven später zog der Audi-Pilot aber vorbei.
Doch die Führung des Gesamtdritten von 2005 währte nicht lange: In der elften der 39 Runden à 4,574 Kilometer brachte ein Reifenplatzer hinten links Tomczyk um alle Chancen. Der 28-Jährige fiel weit zurück und musste nach einem weiteren Reifenschaden kurz vor Schluss sogar aufgeben. 'Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll', schimpfte Tomczyk völlig frustriert. 'Das ist einfach scheiße.'
Für Audi kam es aber noch dicker. Zunächst platzte auch dem von Startplatz elf bis auf Zwischenrang drei vorgefahrenen Alexandre Prémat (Frankreich) ein Reifen. Dann zerstörten die Ingolstädter durch einen dicken Strategiefehler Mattias Ekström das Rennen. Der Schwede fuhr eine Runde vor dem erlaubten Fenster zum ersten der zwei Pflichtstopps an die Box. An zweiter Stelle hinter Paffett liegend, wurde er von den Rennkommissaren zu einem zusätzlichen Halt verdonnert. Damit waren alle Podestchancen dahin. 'Das nehmen wir auf uns', sagte Ullrich.
Paffett ließ sich von all dem nicht mehr beeindrucken und fuhr vor der für DTM-Verhältnisse bescheidenen Kulisse von 78 000 Zuschauern am Rennwochenende nach 178,386 Kilometern souverän als Erster durchs Ziel. Weniger gut lief das Wochenende für Ralf Schumacher, der sich in seiner Mercedes C-Klasse mit Rang neun begnügen musste.
Wasserburgs Damen vor TitelgewinnWasserburgs Damen vor Titelgewinn
Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg greifen nach ihrem sechsten deutschen Meistertitel. Der fünfmalige Champion gewann vor 1000 Zuschauern das zweite Playoff-Spiel der 'Best of Five'-Finalserie gegen Titelverteidiger Saarlouis Royals mit 88:74 (46:32).
Wasserburg kann mit einem weiteren Sieg am 1. Mai im Saarland die Meisterschaft bereits perfekt machen. Die erste Partie in Saarlouis hatte das Team aus Oberbayern mit 88:84 gewonnen. In der Neuauflage des Endspiels der vergangenen zwei Jahre waren Rebecca Thoresen mit 23 Punkten und Ashley Hayes (19) die besten Werferinnen bei Wasserburg. Erfolgreichste Spielerin bei Saarlouis war Stina Barnert (14).
Wasserburg kann mit einem weiteren Sieg am 1. Mai im Saarland die Meisterschaft bereits perfekt machen. Die erste Partie in Saarlouis hatte das Team aus Oberbayern mit 88:84 gewonnen. In der Neuauflage des Endspiels der vergangenen zwei Jahre waren Rebecca Thoresen mit 23 Punkten und Ashley Hayes (19) die besten Werferinnen bei Wasserburg. Erfolgreichste Spielerin bei Saarlouis war Stina Barnert (14).
Giants Düsseldorf kaum noch zu retten
Die Giants Düsseldorf stehen in der Basketball-Bundesliga kurz vor dem Abstieg. Die auch finanziell stark angeschlagenen Rheinländer verloren bei den Eisbären Bremerhaven 76:86 und belegen damit einen Spieltag vor dem Saisonende weiter den vorletzten Tabellenplatz.
Nur wenn die Giants ihr vorgezogenes Spiel gegen die BG Göttingen gewinnen und Aufsteiger Phönix Hagen seine beiden noch ausstehenden Partien verliert, bleiben die Düsseldorfer erstklassig. Bester Werfer bei den Eisbären war Jeff Gibbs mit 21 Punkten, bei den Giants kam Eric Talyor auf 13 Zähler.
Nur wenn die Giants ihr vorgezogenes Spiel gegen die BG Göttingen gewinnen und Aufsteiger Phönix Hagen seine beiden noch ausstehenden Partien verliert, bleiben die Düsseldorfer erstklassig. Bester Werfer bei den Eisbären war Jeff Gibbs mit 21 Punkten, bei den Giants kam Eric Talyor auf 13 Zähler.
24 Nisan 2010 Cumartesi
HSV-Chef Hoffmann nimmt Labbadia aus Schusslinie
Mit demonstrativ zur Schau gestelltem Optimismus wollte Bernd Hoffmann seinen Hamburger SV nach der müden Nullnummer gegen den FC Fulham ins Finale der Europa League pushen und Trainer Bruno Labbadia aus der Schusslinie nehmen.
'Er ist fokussiert, macht seine Arbeit gut, und nun wollen wir sehen, dass die Ergebnisse kommen', forderte der ehrgeizige Clubchef, der unbedingt am 12. Mai in der eigenen Arena den Pokal in den Händen halten will. 'Wir hatten diese Woche ausreichend Alarm. Ich kann nicht erkennen, dass wir in Depressionen ausbrechen sollten, wir sind noch in zwei Wettbewerben dabei und fahren ganz entspannt nach London', sagte der Vorstandschef nach dem Halbfinal-Hinspiel.
Der Tonangeber der ambitionierten Hanseaten machte sich selbst Mut für die entscheidenden Schlusswochen einer Saison, die nicht wie im Vorjahr mit kollektiver Enttäuschung enden sollen: 'Ich sehe da nicht so schwarz, ich glaube, wir kriegen einen guten Saisonabschluss.' Im Vorjahr war Werder Bremen der Stolperstein in allen Wettbewerben, nach der Last-Minute-Qualifikation für Europa schmiss Coach Martin Jol die Brocken hin, wenig später verließ Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer den Club. Nun will man zumindest bis Saisonende mit Labbadia weitermachen, danach soll alles auf den Prüfstand gestellt werden - es wäre aber eine Überraschung, wenn der ehemalige Leverkusener Coach diese Analyse überstehen sollte.
'Ich bin abgehärtet, weil ich bei drei Traditionsvereinen war, wo immer viel Wirbel herrschte', meinte der verletzte Nationalspieler Marcell Jansen. Kleinigkeiten würden zu sehr aufgebauscht. 'Im Fußball wird zu viel über das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer gesprochen. Man muss die Trainer nehmen, wie sie sind', sagte Jansen, der sich noch Hoffnung auf die WM macht. Er plädiert für eine gelassenere Haltung zu Labbadia. Der habe stets jedem Spieler bei Problemen das Gespräch angeboten: 'Und damit ist es dann auch gut'.
Gut ist aber noch lange nicht alles im HSV-Gefüge, auch wenn Labbadia behauptet, ein breites Kreuz zu haben. Zwar freuten sich die HSV-Anhänger, dass Mladen Petric in der letzten Viertelstunde den lahmen Angriff belebte, nachdem seine Adduktorenprobleme eine nahezu wundersame Heilung erfahren hatten. 'Manchmal gibt es die, aber die Schlagzeilen waren nicht schön und Mladen hat dazu beigetragen', sagte Labbadia mit unverhohlener Kritik in Richtung des Stürmers, der seinem Coach vorgeworfen hatte, ihn zum Training gedrängt zu haben.
Anderen Führungsspielern wie Paolo Guerrero, Ruud van Nistelrooy und Zé Roberto habe gegen die mauernden Briten die Frische gefehlt. Und so ist noch lange nicht klar, wer in Hoffenheim dabei sein kann. 'Wir werden sicherlich die fittesten Spieler für diese Partie auf den Platz bringen', kündigte Labbadia an. Fraglich ist der Einsatz von Guy Demel (Knieverletzung), Zé Roberto (Wadenbeschwerden) und van Nistelrooy, der Probleme mit der Hüftbeugemuskulatur hat.
Und trotzdem soll das 0:0 ein gutes Omen sein: Immerhin ist der HSV in seiner glorreichen Europapokal-Tradition mit diesem Hinspiel-Ergebnis fünfmal in die nächste Runde eingezogen. Doch wie soll die Frische nach dem Auswärtsspiel in Hoffenheim vier Tage später im legendären Craven Cottage-Stadion wieder da sein? 'Wir brauchen diesen Rhythmus', behauptete Hoffmann ein wenig ironisch, 'eine Woche Pause hat uns in dieser Saison immer geschadet.'
Frank Rost, der mit dem Rücktritt aus dem Mannschaftsrat wegen der Kino-Affäre maßgeblich zu den Schlagzeilen der Woche beigetragen hat, prophezeit einen packenden 'Europacup-Fight' am kommenden Donnerstag: 'Uns muss nicht bange sein, es ist nichts verloren. Wir sind gut genug für ein Unentschieden oder einen Sieg auswärts. Im Craven Cottage wird eine Atmosphäre sein, in der mit Sicherheit keiner einschläft.' Nach seiner dritten Gelben Karte muss Piotr Trochowski, der zu den besten Hamburgern gehörte, auf der Tribüne zuschauen. 'Natürlich ist es eine Schwächung, dass Trochowski im Rückspiel nicht dabei ist. Aber dafür wäre er im Endspiel wieder dabei', sagte Rost.
Gäste-Keeper Mark Schwarzer war ähnlich optimistisch: 'Wenn man alles mitrechnet, was in den letzten paar Tagen abging, ist das ein Super-Ergebnis für uns. Ich glaube, für jeden war die lange Bus- Anreise ein bisschen schwierig.' Und immerhin hat Roy Hodgsons Team Juventus Turin mit 4:1 aus dem kleinen, aber lauten Stadion gefegt.
'Er ist fokussiert, macht seine Arbeit gut, und nun wollen wir sehen, dass die Ergebnisse kommen', forderte der ehrgeizige Clubchef, der unbedingt am 12. Mai in der eigenen Arena den Pokal in den Händen halten will. 'Wir hatten diese Woche ausreichend Alarm. Ich kann nicht erkennen, dass wir in Depressionen ausbrechen sollten, wir sind noch in zwei Wettbewerben dabei und fahren ganz entspannt nach London', sagte der Vorstandschef nach dem Halbfinal-Hinspiel.
Der Tonangeber der ambitionierten Hanseaten machte sich selbst Mut für die entscheidenden Schlusswochen einer Saison, die nicht wie im Vorjahr mit kollektiver Enttäuschung enden sollen: 'Ich sehe da nicht so schwarz, ich glaube, wir kriegen einen guten Saisonabschluss.' Im Vorjahr war Werder Bremen der Stolperstein in allen Wettbewerben, nach der Last-Minute-Qualifikation für Europa schmiss Coach Martin Jol die Brocken hin, wenig später verließ Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer den Club. Nun will man zumindest bis Saisonende mit Labbadia weitermachen, danach soll alles auf den Prüfstand gestellt werden - es wäre aber eine Überraschung, wenn der ehemalige Leverkusener Coach diese Analyse überstehen sollte.
'Ich bin abgehärtet, weil ich bei drei Traditionsvereinen war, wo immer viel Wirbel herrschte', meinte der verletzte Nationalspieler Marcell Jansen. Kleinigkeiten würden zu sehr aufgebauscht. 'Im Fußball wird zu viel über das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer gesprochen. Man muss die Trainer nehmen, wie sie sind', sagte Jansen, der sich noch Hoffnung auf die WM macht. Er plädiert für eine gelassenere Haltung zu Labbadia. Der habe stets jedem Spieler bei Problemen das Gespräch angeboten: 'Und damit ist es dann auch gut'.
Gut ist aber noch lange nicht alles im HSV-Gefüge, auch wenn Labbadia behauptet, ein breites Kreuz zu haben. Zwar freuten sich die HSV-Anhänger, dass Mladen Petric in der letzten Viertelstunde den lahmen Angriff belebte, nachdem seine Adduktorenprobleme eine nahezu wundersame Heilung erfahren hatten. 'Manchmal gibt es die, aber die Schlagzeilen waren nicht schön und Mladen hat dazu beigetragen', sagte Labbadia mit unverhohlener Kritik in Richtung des Stürmers, der seinem Coach vorgeworfen hatte, ihn zum Training gedrängt zu haben.
Anderen Führungsspielern wie Paolo Guerrero, Ruud van Nistelrooy und Zé Roberto habe gegen die mauernden Briten die Frische gefehlt. Und so ist noch lange nicht klar, wer in Hoffenheim dabei sein kann. 'Wir werden sicherlich die fittesten Spieler für diese Partie auf den Platz bringen', kündigte Labbadia an. Fraglich ist der Einsatz von Guy Demel (Knieverletzung), Zé Roberto (Wadenbeschwerden) und van Nistelrooy, der Probleme mit der Hüftbeugemuskulatur hat.
Und trotzdem soll das 0:0 ein gutes Omen sein: Immerhin ist der HSV in seiner glorreichen Europapokal-Tradition mit diesem Hinspiel-Ergebnis fünfmal in die nächste Runde eingezogen. Doch wie soll die Frische nach dem Auswärtsspiel in Hoffenheim vier Tage später im legendären Craven Cottage-Stadion wieder da sein? 'Wir brauchen diesen Rhythmus', behauptete Hoffmann ein wenig ironisch, 'eine Woche Pause hat uns in dieser Saison immer geschadet.'
Frank Rost, der mit dem Rücktritt aus dem Mannschaftsrat wegen der Kino-Affäre maßgeblich zu den Schlagzeilen der Woche beigetragen hat, prophezeit einen packenden 'Europacup-Fight' am kommenden Donnerstag: 'Uns muss nicht bange sein, es ist nichts verloren. Wir sind gut genug für ein Unentschieden oder einen Sieg auswärts. Im Craven Cottage wird eine Atmosphäre sein, in der mit Sicherheit keiner einschläft.' Nach seiner dritten Gelben Karte muss Piotr Trochowski, der zu den besten Hamburgern gehörte, auf der Tribüne zuschauen. 'Natürlich ist es eine Schwächung, dass Trochowski im Rückspiel nicht dabei ist. Aber dafür wäre er im Endspiel wieder dabei', sagte Rost.
Gäste-Keeper Mark Schwarzer war ähnlich optimistisch: 'Wenn man alles mitrechnet, was in den letzten paar Tagen abging, ist das ein Super-Ergebnis für uns. Ich glaube, für jeden war die lange Bus- Anreise ein bisschen schwierig.' Und immerhin hat Roy Hodgsons Team Juventus Turin mit 4:1 aus dem kleinen, aber lauten Stadion gefegt.
Besiegelt: Pokalfinale bleibt bis 2015 in Berlin
Das DFB-Pokalfinale wird wie angekündigt bis 2015 in Berlin ausgetragen - das wurde mit einer Unterschrift besiegelt.
DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit unterzeichneten im Festsaal des Roten Rathauses eine neue Rahmenvereinbarung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Land Berlin. 'Die Sportstadt Berlin erwartet weiterhin spannende Cup-Finals als Höhepunkte der deutschen Fußball-Saison', sagte Wowereit.
Niersbach schwärmte vom Olympiastadion, seit 1985 Austragungsort des Endspiels: 'Die Atmosphäre ist inzwischen besser als im Wembleystadion.' Die 25. Final-Auflage in Berlin findet am 15. Mai zwischen Cupverteidiger Werder Bremen und Rekord-Gewinner Bayern München statt.
Im Rahmen der Vertragsverlängerung kam es zu einer symbolischen Pokalübergabe. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs reichte die 52 Zentimeter große und 5,7 Kilogramm schwere Trophäe an Niersbach zurück, der sie an Wowereit weitergab. Bis zum Endspieltag wird der Pokal den Fußball-Fans im Rathaus präsentiert. 'Es wäre schön, wenn wir den Pokal nur vorübergehend in Berlin stationieren könnten', meinte Allofs mit Blick auf das Endspiel und fügte hinzu: 'Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen können.'
Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge und Kapitän Mark van Bommel hatten ihre Teilnahme an der Zeremonie ebenso absagen müssen wie DFB-Präsident Theo Zwanziger.
Niersbach kündigte an, dass in diesem Jahr das Fassungsvermögen des Olympiastadion, das gewöhnlich 74 244 Zuschauern Platz bietet, um 1200 Plätze erweitert wird. Dazu werde am Marathon-Tor eine Zusatztribüne errichtet. Diese soll bereits eine Woche vor dem Finale am letzten Bundesliga-Spieltag stehen, wenn Hertha BSC den FC Bayern empfängt.
Der DFB-Generalsekretär schloss eine Rückkehr des Frauen-Finales nach Berlin nicht aus. Das Endspiel der Fußballerinnen findet in diesem Jahr erstmals in Köln statt - seit 1985 wurde es unmittelbar vor dem Männer-Finale in Berlin ausgespielt. Der Wechsel nach Köln sei ein Wagnis, meinte Niersbach. 'Wir wollen sehen, wie es in Köln funktioniert.' Bisher seien erst 8000 Tickets für das Endspiel am 15. Mai zwischen Titelverteidiger FCR Duisburg und USV Jena verkauft.
DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit unterzeichneten im Festsaal des Roten Rathauses eine neue Rahmenvereinbarung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Land Berlin. 'Die Sportstadt Berlin erwartet weiterhin spannende Cup-Finals als Höhepunkte der deutschen Fußball-Saison', sagte Wowereit.
Niersbach schwärmte vom Olympiastadion, seit 1985 Austragungsort des Endspiels: 'Die Atmosphäre ist inzwischen besser als im Wembleystadion.' Die 25. Final-Auflage in Berlin findet am 15. Mai zwischen Cupverteidiger Werder Bremen und Rekord-Gewinner Bayern München statt.
Im Rahmen der Vertragsverlängerung kam es zu einer symbolischen Pokalübergabe. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs reichte die 52 Zentimeter große und 5,7 Kilogramm schwere Trophäe an Niersbach zurück, der sie an Wowereit weitergab. Bis zum Endspieltag wird der Pokal den Fußball-Fans im Rathaus präsentiert. 'Es wäre schön, wenn wir den Pokal nur vorübergehend in Berlin stationieren könnten', meinte Allofs mit Blick auf das Endspiel und fügte hinzu: 'Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen können.'
Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge und Kapitän Mark van Bommel hatten ihre Teilnahme an der Zeremonie ebenso absagen müssen wie DFB-Präsident Theo Zwanziger.
Niersbach kündigte an, dass in diesem Jahr das Fassungsvermögen des Olympiastadion, das gewöhnlich 74 244 Zuschauern Platz bietet, um 1200 Plätze erweitert wird. Dazu werde am Marathon-Tor eine Zusatztribüne errichtet. Diese soll bereits eine Woche vor dem Finale am letzten Bundesliga-Spieltag stehen, wenn Hertha BSC den FC Bayern empfängt.
Der DFB-Generalsekretär schloss eine Rückkehr des Frauen-Finales nach Berlin nicht aus. Das Endspiel der Fußballerinnen findet in diesem Jahr erstmals in Köln statt - seit 1985 wurde es unmittelbar vor dem Männer-Finale in Berlin ausgespielt. Der Wechsel nach Köln sei ein Wagnis, meinte Niersbach. 'Wir wollen sehen, wie es in Köln funktioniert.' Bisher seien erst 8000 Tickets für das Endspiel am 15. Mai zwischen Titelverteidiger FCR Duisburg und USV Jena verkauft.
FC Bayern bangt um beide Innenverteidiger
Drei Tage vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League bei Olympique Lyon bangt Tabellenführer FC Bayern München um den Einsatz der Innenverteidiger Martin Demichelis und Daniel van Buyten.
Beide Abwehrspieler erlitten im Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach Verletzungen an der Wade und mussten vorzeitig ausgewechselt werden. 'Das war heute ein Drama, dass sich beide Spieler verletzt haben', befand Bayern-Trainer Louis van Gaal. 'Ich hoffe, dass einer von beiden bis Dienstag wieder fit wird', meinte der Coach.
Bei van Buyten, der mit schwerzverzerrtem Gesicht aus der Kabine humpelte, stehen die Zeichen nicht gut. 'Ich konnte nach dem Schlag auf die Wade kaum gehen und jetzt ist es noch schlimmer. Wir müssen das analysieren, aber ich habe ein bisschen Angst, dass es bis Dienstag nicht reicht', sagte der Münchner Profi. Demichelis laboriert an einer Wadenverhärtung und musste bereits zur Pause aus dem Spiel. Bayern-Manager Christian Nerlinger war dennoch zuversichtlich für das Spiel in Lyon: 'Ich gehe davon aus, dass sowohl van Buyten als auch Demichelis dabei sein werden.'
Beide Abwehrspieler erlitten im Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach Verletzungen an der Wade und mussten vorzeitig ausgewechselt werden. 'Das war heute ein Drama, dass sich beide Spieler verletzt haben', befand Bayern-Trainer Louis van Gaal. 'Ich hoffe, dass einer von beiden bis Dienstag wieder fit wird', meinte der Coach.
Bei van Buyten, der mit schwerzverzerrtem Gesicht aus der Kabine humpelte, stehen die Zeichen nicht gut. 'Ich konnte nach dem Schlag auf die Wade kaum gehen und jetzt ist es noch schlimmer. Wir müssen das analysieren, aber ich habe ein bisschen Angst, dass es bis Dienstag nicht reicht', sagte der Münchner Profi. Demichelis laboriert an einer Wadenverhärtung und musste bereits zur Pause aus dem Spiel. Bayern-Manager Christian Nerlinger war dennoch zuversichtlich für das Spiel in Lyon: 'Ich gehe davon aus, dass sowohl van Buyten als auch Demichelis dabei sein werden.'
Bayern bangt um Innenverteidiger
Vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League bei Olympique Lyon bangt der FC Bayern um den Einsatz der Innenverteidiger Martin Demichelis und Daniel van Buyten. Beide Abwehrspieler erlitten im Spiel bei Borussia Mönchengladbach Verletzungen an der Wade und mussten vorzeitig ausgewechselt werden.
"Das war heute ein Drama, dass sich beide Spieler verletzt haben", befand Bayern-Trainer Louis van Gaal. "Ich hoffe, dass einer von beiden bis Dienstag wieder fit wird", meinte der Coach. Bei van Buyten, der mit schwerzverzerrtem Gesicht aus der Kabine humpelte, stehen die Zeichen nicht gut. "Ich konnte nach dem Schlag auf die Wade kaum gehen und jetzt ist es noch schlimmer. Wir müssen das analysieren, aber ich habe ein bisschen Angst, dass es bis Dienstag nicht reicht", sagte der Münchner Profi.
Demichelis laboriert an einer Wadenverhärtung und musste bereits zur Pause aus dem Spiel. Bayern-Manager Christian Nerlinger war dennoch zuversichtlich für das Spiel in Lyon: "Ich gehe davon aus, dass sowohl van Buyten als auch Demichelis dabei sein werden."
"Das war heute ein Drama, dass sich beide Spieler verletzt haben", befand Bayern-Trainer Louis van Gaal. "Ich hoffe, dass einer von beiden bis Dienstag wieder fit wird", meinte der Coach. Bei van Buyten, der mit schwerzverzerrtem Gesicht aus der Kabine humpelte, stehen die Zeichen nicht gut. "Ich konnte nach dem Schlag auf die Wade kaum gehen und jetzt ist es noch schlimmer. Wir müssen das analysieren, aber ich habe ein bisschen Angst, dass es bis Dienstag nicht reicht", sagte der Münchner Profi.
Demichelis laboriert an einer Wadenverhärtung und musste bereits zur Pause aus dem Spiel. Bayern-Manager Christian Nerlinger war dennoch zuversichtlich für das Spiel in Lyon: "Ich gehe davon aus, dass sowohl van Buyten als auch Demichelis dabei sein werden."
Wasserburg gewinnt erstes Damen-Finale
Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg haben das erste Finale um die deutsche Meisterschaft gewonnen. Der fünfmalige Champion setzte sich im ersten Spiel der 'best-of-five'-Serie beim Titelverteidiger Saarlouis Royals mit 88:84 (41:48) durch.
In der Neuauflage des Endspiels der vergangenen beiden Jahre war Ashley Hayes mit 22 Punkten beste Werferin bei den Gästen. Beim Pokalsieger aus Saarlouis kam Kelly Brugman auf 16 Zähler. Das zweite Spiel findet am 25. April in Wasserburg statt.
In der Neuauflage des Endspiels der vergangenen beiden Jahre war Ashley Hayes mit 22 Punkten beste Werferin bei den Gästen. Beim Pokalsieger aus Saarlouis kam Kelly Brugman auf 16 Zähler. Das zweite Spiel findet am 25. April in Wasserburg statt.
Flensburger Handballer bangen um EHF-Cup-Finale
Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt müssen um den Einzug in das Finale des EHF-Pokals zittern. Im Halbfinal-Hinspiel besiegte der Bundesligist Kadetten Schaffhausen aus der Schweiz mit 31:30 (15:15).
Im Rückspiel am 1. Mai in Schaffhausen muss das Team von SG-Coach Per Carlèn mindestens ein Unentschieden erreichen, um sicher ins Endspiel einzuziehen. Beim Bundesligisten war Lasse Svan Hansen mit acht Treffern erfolgreichster Schütze vor rund 3000 Zuschauern in der Flensburger Campushalle, die Kadetten hatten in Iwan Ursic (sieben Tore) ihren besten Werfer.
Die Flensburger, die den EHF-Cup 1997 an die Förde holten, taten sich von Beginn an schwer. Vor allem die Abwehr der Norddeutschen stand nicht so sicher wie zuletzt, zudem zeigte die SG Ungenauigkeiten im Abschluss. Schaffhausen dagegen kam mit schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder zum Erfolg. Erst kurz vor der Halbzeitsirene konnten die Hausherren zum 15:15 ausgleichen.
Nach dem Seitenwechsel spielte die SG druckvoller und ging erstmals mit zwei Treffern in Front (33.). Der designierte Schweizer Meister, der im Viertelfinale den Bundesligisten Frisch Auf Göppingen ausgeschaltet hatte, hielt das Spiel jedoch bis zum Ende offen. Die Kadetten haben damit gute Chancen, als erstes Team aus der Schweiz das EHF-Pokalfinale zu erreichen.
Im zweiten Halbfinale tritt Bundesligist TBV Lemgo am Sonntag zunächst im spanischen Logrono bei Naturhouse La Rioja an. Das Rückspiel in Lemgo findet am 2. Mai statt.
Im Rückspiel am 1. Mai in Schaffhausen muss das Team von SG-Coach Per Carlèn mindestens ein Unentschieden erreichen, um sicher ins Endspiel einzuziehen. Beim Bundesligisten war Lasse Svan Hansen mit acht Treffern erfolgreichster Schütze vor rund 3000 Zuschauern in der Flensburger Campushalle, die Kadetten hatten in Iwan Ursic (sieben Tore) ihren besten Werfer.
Die Flensburger, die den EHF-Cup 1997 an die Förde holten, taten sich von Beginn an schwer. Vor allem die Abwehr der Norddeutschen stand nicht so sicher wie zuletzt, zudem zeigte die SG Ungenauigkeiten im Abschluss. Schaffhausen dagegen kam mit schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder zum Erfolg. Erst kurz vor der Halbzeitsirene konnten die Hausherren zum 15:15 ausgleichen.
Nach dem Seitenwechsel spielte die SG druckvoller und ging erstmals mit zwei Treffern in Front (33.). Der designierte Schweizer Meister, der im Viertelfinale den Bundesligisten Frisch Auf Göppingen ausgeschaltet hatte, hielt das Spiel jedoch bis zum Ende offen. Die Kadetten haben damit gute Chancen, als erstes Team aus der Schweiz das EHF-Pokalfinale zu erreichen.
Im zweiten Halbfinale tritt Bundesligist TBV Lemgo am Sonntag zunächst im spanischen Logrono bei Naturhouse La Rioja an. Das Rückspiel in Lemgo findet am 2. Mai statt.
Leipzig, Blomberg und Oldenburg im Halbfinale
Die Handballerinnen des HC Leipzig stehen im Meisterschafts-Halbfinale und haben ihre Titelverteidigung weiter im Visier.
Die Mannschaft von Trainer Heine Jensen besiegte im Playoff-Viertelfinalrückspiel den ersatzgeschwächten Thüringer HC mit 27:23 (15:12), nachdem sie bereits das Hinspiel mit 28:22 für sich entschieden hatte. In zwei Wochen trifft der HCL auf ProVital Blomberg-Lippe, das sich dank der zwölf Treffer von Nationalspielerin Sabrina Neukamp gegen den Buxtehuder SV durchsetzte. Blomberg gewann das Rückspiel zu Hause mit 28:24 (19:13) und merzte damit das 22:25 aus dem Hinspiel aus.
In die Runde der besten Vier zog auch der VfL Oldenburg ein. Die Norddeutschen bezwangen Frisch Auf Göppingen deutlich 32:21 mit (18:10), nachdem das erste Duell noch mit 29:30 verloren ging. Oldenburg trifft im Halbfinale entweder auf Bayer Leverkusen oder den FHC Frankfurt/Oder. Die beiden Teams bestreiten am kommenden Mittwoch das letzte Playoff-Viertelfinale. Die Brandenburgerinnen hatten das Hinspiel in Frankfurt mit 27:25 gewonnen.
Die Mannschaft von Trainer Heine Jensen besiegte im Playoff-Viertelfinalrückspiel den ersatzgeschwächten Thüringer HC mit 27:23 (15:12), nachdem sie bereits das Hinspiel mit 28:22 für sich entschieden hatte. In zwei Wochen trifft der HCL auf ProVital Blomberg-Lippe, das sich dank der zwölf Treffer von Nationalspielerin Sabrina Neukamp gegen den Buxtehuder SV durchsetzte. Blomberg gewann das Rückspiel zu Hause mit 28:24 (19:13) und merzte damit das 22:25 aus dem Hinspiel aus.
In die Runde der besten Vier zog auch der VfL Oldenburg ein. Die Norddeutschen bezwangen Frisch Auf Göppingen deutlich 32:21 mit (18:10), nachdem das erste Duell noch mit 29:30 verloren ging. Oldenburg trifft im Halbfinale entweder auf Bayer Leverkusen oder den FHC Frankfurt/Oder. Die beiden Teams bestreiten am kommenden Mittwoch das letzte Playoff-Viertelfinale. Die Brandenburgerinnen hatten das Hinspiel in Frankfurt mit 27:25 gewonnen.
Brähmer bleibt Box-Weltmeister
Box-Weltmeister Jürgen Brähmer hat seinen Titel erfolgreich verteidigt. Der 31 Jahre alte WBO-Champion im Halbschwergewicht bezwang vor 5000 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle Hamburg den Argentinier Mariano Plotinsky durch technischen K.o. in der fünften Runde.
Ringrichter Paul Thomas aus Großbritannien brach den Kampf ab, nachdem der Südamerikaner mehrere schwere Treffer in Serie hatte hinnehmen müssen und keine Gegenwehr mehr leistete.
Für den Schweriner war es die zweite Titelverteidigung. Der bei der Hamburger Universum Promotion unter Vertrag stehende Boxer hat nunmehr 36 von 38 Profikämpfen gewonnen. Sein Rivale aus Buenos Aires musste die vierte Niederlage im 20. Kampf hinnehmen.
Ringrichter Paul Thomas aus Großbritannien brach den Kampf ab, nachdem der Südamerikaner mehrere schwere Treffer in Serie hatte hinnehmen müssen und keine Gegenwehr mehr leistete.
Für den Schweriner war es die zweite Titelverteidigung. Der bei der Hamburger Universum Promotion unter Vertrag stehende Boxer hat nunmehr 36 von 38 Profikämpfen gewonnen. Sein Rivale aus Buenos Aires musste die vierte Niederlage im 20. Kampf hinnehmen.
Paffett holt Pole für erstes DTM-Saisonrennen
Mercedes-Mann Gary Paffett geht als Favorit in das erste Saisonrennen im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Beim Qualifikationstraining auf dem Hockenheimring holte sich der Vize-Champion des Vorjahres die Pole Position für das Rennen.
'Das ist ein fantastisches Gefühl, das ganze Team hat einen tollen Job gemacht', schwärmte der Brite nach seiner Rundenbestzeit von 1:33,214 Minuten. Startplatz zwei holte sich Audi-Rivale Martin Tomczyk. Titelverteidiger Timo Scheider blieb im Audi überraschend nur Rang neun. Der neue Mercedes-Star David Coulthard aus Schottland muss sein DTM-Debüt vom vorletzten Startplatz aus in Angriff nehmen.
Dass mit Bruno Spengler (Kanada) und Jamie Green (Großbritannien) zwei weiteren Mercedes C-Klassen die zweite Startreihe bilden, steigert die Chancen der Stuttgarter auf den ersten Auftaktsieg in Hockenheim seit 2006. 'Ich muss sagen, das ist besser als erwartet. Ein ziemlich eindrucksvolles Ergebnis', sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich räumte ein: 'Die Konkurrenz hat heute die Sachen einen Tick besser zusammengebracht.'
Deutlich weiter hinten als erwartet steht Scheider. 'Wir haben heute ein bisschen Probleme gehabt. Das Grip-Niveau war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte', sagte der Wahl-Österreicher enttäuscht. 'Wir haben das leider nicht in den Griff gekriegt, aber das ist manchmal im Leben so.'
Für zwei prominente Piloten war schon im ersten der vier Quali-Abschnitte Endstation. Mercedes-Mann Coulthard schaffte es ebenso wenig in die nächste Runde wie sein Markenkollege Ralf Schumacher; er muss sein DTM-Debüt von Startplatz 17 in Angriff nehmen. 'Es war viel schwieriger, als ich nach den Tests erwartet hätte. Ich habe bei der Balance des Autos die falsche Entscheidung getroffen', gab Coulthard zu und setzte sich ein bescheidenes Ziel für sein Debüt: 'Ich will einfach nur ankommen.'
Tiefer saß die Enttäuschung bei Ralf Schumacher, der in seinem dritten DTM-Jahr möglichst schnell sein erstes Podium holen will. 'Das ist natürlich jetzt ein Stück weg', sagte der 34-Jährige. Allerdings kostete eine Fehleinschätzung am Kommandostand Schumacher eine zusätzliche Chance auf eine schnelle Runde auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs. Das Team dachte, Schumachers Zeit würde für die nächste Runde reichen und hielt den Kerpener zu lange in der Box. 'Das geht klar auf unsere Kappe', gestand haug.
'Das ist ein fantastisches Gefühl, das ganze Team hat einen tollen Job gemacht', schwärmte der Brite nach seiner Rundenbestzeit von 1:33,214 Minuten. Startplatz zwei holte sich Audi-Rivale Martin Tomczyk. Titelverteidiger Timo Scheider blieb im Audi überraschend nur Rang neun. Der neue Mercedes-Star David Coulthard aus Schottland muss sein DTM-Debüt vom vorletzten Startplatz aus in Angriff nehmen.
Dass mit Bruno Spengler (Kanada) und Jamie Green (Großbritannien) zwei weiteren Mercedes C-Klassen die zweite Startreihe bilden, steigert die Chancen der Stuttgarter auf den ersten Auftaktsieg in Hockenheim seit 2006. 'Ich muss sagen, das ist besser als erwartet. Ein ziemlich eindrucksvolles Ergebnis', sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich räumte ein: 'Die Konkurrenz hat heute die Sachen einen Tick besser zusammengebracht.'
Deutlich weiter hinten als erwartet steht Scheider. 'Wir haben heute ein bisschen Probleme gehabt. Das Grip-Niveau war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte', sagte der Wahl-Österreicher enttäuscht. 'Wir haben das leider nicht in den Griff gekriegt, aber das ist manchmal im Leben so.'
Für zwei prominente Piloten war schon im ersten der vier Quali-Abschnitte Endstation. Mercedes-Mann Coulthard schaffte es ebenso wenig in die nächste Runde wie sein Markenkollege Ralf Schumacher; er muss sein DTM-Debüt von Startplatz 17 in Angriff nehmen. 'Es war viel schwieriger, als ich nach den Tests erwartet hätte. Ich habe bei der Balance des Autos die falsche Entscheidung getroffen', gab Coulthard zu und setzte sich ein bescheidenes Ziel für sein Debüt: 'Ich will einfach nur ankommen.'
Tiefer saß die Enttäuschung bei Ralf Schumacher, der in seinem dritten DTM-Jahr möglichst schnell sein erstes Podium holen will. 'Das ist natürlich jetzt ein Stück weg', sagte der 34-Jährige. Allerdings kostete eine Fehleinschätzung am Kommandostand Schumacher eine zusätzliche Chance auf eine schnelle Runde auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs. Das Team dachte, Schumachers Zeit würde für die nächste Runde reichen und hielt den Kerpener zu lange in der Box. 'Das geht klar auf unsere Kappe', gestand haug.
BBV Leipzig rückt in die Bundesliga nach
Die sportlich abgestiegenen Basketballerinnen des BBV Leipzig dürfen in der kommenden Saison wieder in der Bundesliga antreten. 'Wir haben ein Angebot von der Ligaleitung erhalten und es angenommen', sagte Präsidentin Monika Seidel.
Der Weg zurück ins Oberhaus eröffnete sich, weil es keinen Lizenzantrag aus der Südstaffel der zweiten Liga gab. Deswegen bot die Geschäftsführung der Deutschen Basketball-Bundesliga den 'Eagles' an, in die erste Liga zurückzukehren. Diese Vorgehensweise gab es bereits 2009, als die Leipzigerinnen ebenfalls als sportlicher Absteiger vom Rückzug anderer Vereine profitierten.
'Es war fast zu erwarten, dass wir wieder mitmischen können', sagte Seidel und betonte: 'Bei dem einen klemmt die Säge, anderen ist der Mut abhandengekommen.' Trotz der noch immer finanziell angespannten eigenen Lage, Trainer- und Spielerinnensuche nehmen die 'Eagles' die Herausforderung an. 'Wir leisten uns nur das, was hundertprozentig machbar ist', stellt die 63-jährige Vereinschefin klar.
Der Weg zurück ins Oberhaus eröffnete sich, weil es keinen Lizenzantrag aus der Südstaffel der zweiten Liga gab. Deswegen bot die Geschäftsführung der Deutschen Basketball-Bundesliga den 'Eagles' an, in die erste Liga zurückzukehren. Diese Vorgehensweise gab es bereits 2009, als die Leipzigerinnen ebenfalls als sportlicher Absteiger vom Rückzug anderer Vereine profitierten.
'Es war fast zu erwarten, dass wir wieder mitmischen können', sagte Seidel und betonte: 'Bei dem einen klemmt die Säge, anderen ist der Mut abhandengekommen.' Trotz der noch immer finanziell angespannten eigenen Lage, Trainer- und Spielerinnensuche nehmen die 'Eagles' die Herausforderung an. 'Wir leisten uns nur das, was hundertprozentig machbar ist', stellt die 63-jährige Vereinschefin klar.
Wasserburg gewinnt erstes Damen-Finale
Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg haben das erste Finale um die deutsche Meisterschaft gewonnen. Der fünfmalige Champion setzte sich im ersten Spiel der 'best-of-five'-Serie beim Titelverteidiger Saarlouis Royals mit 88:84 (41:48) durch.
In der Neuauflage des Endspiels der vergangenen beiden Jahre war Ashley Hayes mit 22 Punkten beste Werferin bei den Gästen. Beim Pokalsieger aus Saarlouis kam Kelly Brugman auf 16 Zähler. Das zweite Spiel findet am 25. April in Wasserburg statt.
In der Neuauflage des Endspiels der vergangenen beiden Jahre war Ashley Hayes mit 22 Punkten beste Werferin bei den Gästen. Beim Pokalsieger aus Saarlouis kam Kelly Brugman auf 16 Zähler. Das zweite Spiel findet am 25. April in Wasserburg statt.
Hoffenheim zwei Wochen ohne Hildebrand
Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim muss im Heimspiel gegen den Hamburger SV auf Torhüter Timo Hildebrand verzichten.
Der 31-Jährige zog sich nach Vereinsangaben bereits am 21. April im Training einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu. Hildebrand muss zwei Wochen pausieren. Damit verlängert sich der Vertrag des Ex-Nationalkeepers, der erst am 31. Spieltag beim 1:1 in Dortmund nach Problemen im Bereich der Lendenwirbelsäule wieder ins Hoffenheimer Tor zurückgekehrt war, nicht mehr automatisch. Dafür hätte Hildebrand auf 41 Einsätze seit seinem Wechsel in den Kraichgau im Januar 2009 kommen müssen. Hildebrand könnte nun ablösefrei wechseln.
Eine Entscheidung über die Zukunft des Torhüters soll nach Angaben von Trainer Ralf Rangnick bis Ende nächster Woche fallen. Hildebrand hatte zuletzt erklärt, er würde gerne in Hoffenheim bleiben. Allerdings ist der mit vielen Hoffnungen verpflichtete ehemalige Stuttgarter im Club nicht unumstritten. Gegen den kriselnden HSV wird Daniel Haas zum vierten Mal in dieser Saison im Tor stehen.
Der 31-Jährige zog sich nach Vereinsangaben bereits am 21. April im Training einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu. Hildebrand muss zwei Wochen pausieren. Damit verlängert sich der Vertrag des Ex-Nationalkeepers, der erst am 31. Spieltag beim 1:1 in Dortmund nach Problemen im Bereich der Lendenwirbelsäule wieder ins Hoffenheimer Tor zurückgekehrt war, nicht mehr automatisch. Dafür hätte Hildebrand auf 41 Einsätze seit seinem Wechsel in den Kraichgau im Januar 2009 kommen müssen. Hildebrand könnte nun ablösefrei wechseln.
Eine Entscheidung über die Zukunft des Torhüters soll nach Angaben von Trainer Ralf Rangnick bis Ende nächster Woche fallen. Hildebrand hatte zuletzt erklärt, er würde gerne in Hoffenheim bleiben. Allerdings ist der mit vielen Hoffnungen verpflichtete ehemalige Stuttgarter im Club nicht unumstritten. Gegen den kriselnden HSV wird Daniel Haas zum vierten Mal in dieser Saison im Tor stehen.
VfB kämpft um Europa und Cacau - Bochum am Abgrund
Starker Auftritt, forsche Töne - beim VfB Stuttgart wächst der Glaube an das glückliche Ende einer mit großen Problemen begonnenen Saison. 'Wir sind nur sehr schwer zu stoppen', befand VfB-Torschütze Ciprian Marica (18.) nach dem mühelosen 2:0 (2:0) beim VfL Bochum.
Mit dem sechsten Sieg in Serie wahrte das erfolgreichste Rückrunden-Team die Minimalchance auf die Champions League - und auf einen Verbleib von Cacau. Ein neues Angebot soll den Nationalspieler zur Fortsetzung der Zusammenarbeit bewegen. Der gebürtige Brasilianer bestätigte im TV-Sender 'Sky' die Wiederaufnahme der Verhandlungen: 'Sie sind wieder auf mich zugekommen.'
Mit seinem zwölften Saisontor zum 1:0 in der 14. Minute betrieb Cacau Werbung in eigener Sache und sorgte beim taumelnden VfL Bochum für noch größere Verunsicherung. Nach nunmehr zehn sieglosen Spielen droht den einstmals 'Unabsteigbaren' der sechste Bundesliga-Abstieg. Vor allem die erschreckende Harmlosigkeit der Offensivabteilung, die sich nicht eine Chance erspielte, gab vor der Reise am kommenden Samstag zum übermächtigen FC Bayern zu denken. Das Saisonfinale am 8. Mai vor heimischer Kulisse gegen Hannover könnte zum Showdown werden. 'Wir müssen uns eine Ausgangsposition für ein Endspiel am letzten Spieltag schaffen', sagte Sportvorstand Thomas Ernst voller Hoffnung darauf, dass der Abstieg bis dahin noch nicht besiegelt ist.
Anders als bei den zuletzt dreimal unterlegenen Bochumern geht es bei den Schwaben stetig aufwärts. Das noch am 14. Spieltag als Tabellen-Vorletzter mächtig kritisierte Team nimmt nun sogar die Champions League ins Visier. Neben Trainer Christian Gross hat Angreifer Cacau großen Anteil an dieser wundersamen Erfolgsstory. Seinen Entschluss, den VfB nach sieben Jahren wegen angeblich zu geringer Wertschätzung zu verlassen, scheint er nun zu überdenken: 'Ich will mich nicht unter Druck setzen. Möglich, dass die Entscheidung erst nach der Saison fällt.'
Inständig hoffen die Stuttgarter auf einen Sinneswandel des auch in Bochum überzeugenden Stürmers. 'Es gibt immer Hoffnung', kommentierte Sportdirektor Horst Heldt den Stand der Verhandlungen. Fußball-Lehrer Gross nutzte die Chance, um zum wiederholten Mal für einen Verbleib von Cacau zu plädieren: 'Das Tor und der sehenswerte Assist sprechen für ihn. Er hat Werbung in eigener Sache betrieben.' Über mangelnde Anerkennung kann sich Cacau jedenfalls nicht mehr beklagen. Auch der wieder in die Startelf zurückgekehrte Sami Khedira machte sich für seinen Nationalmannschaftskollegen stark: 'Es wäre schön, wenn beide Seiten auf einen gemeinsamen Nenner kommen würden.'
Von einem Torjäger dieser Klasse können die Bochumer derzeit nur träumen. Alle Versuche, die dicht gestaffelte VfB-Abwehr in Verlegenheit zu bringen, scheiterten mehr oder weniger kläglich. Die öffentliche Kritik an seiner Arbeit in den vergangenen Tagen und der erneut schwache Auftritt seiner Mannschaft machten Heiko Herrlich sichtlich zu schaffen. In einem minutenlangen Disput mit einem Journalisten nach der Partie entlud sich die Anspannung des Bochumer Trainers. Im Gegensatz zu vielen Skeptikern glaubt er weiter an ein Happy End: 'Wir sind noch nicht abgestiegen.'
Mit dem sechsten Sieg in Serie wahrte das erfolgreichste Rückrunden-Team die Minimalchance auf die Champions League - und auf einen Verbleib von Cacau. Ein neues Angebot soll den Nationalspieler zur Fortsetzung der Zusammenarbeit bewegen. Der gebürtige Brasilianer bestätigte im TV-Sender 'Sky' die Wiederaufnahme der Verhandlungen: 'Sie sind wieder auf mich zugekommen.'
Mit seinem zwölften Saisontor zum 1:0 in der 14. Minute betrieb Cacau Werbung in eigener Sache und sorgte beim taumelnden VfL Bochum für noch größere Verunsicherung. Nach nunmehr zehn sieglosen Spielen droht den einstmals 'Unabsteigbaren' der sechste Bundesliga-Abstieg. Vor allem die erschreckende Harmlosigkeit der Offensivabteilung, die sich nicht eine Chance erspielte, gab vor der Reise am kommenden Samstag zum übermächtigen FC Bayern zu denken. Das Saisonfinale am 8. Mai vor heimischer Kulisse gegen Hannover könnte zum Showdown werden. 'Wir müssen uns eine Ausgangsposition für ein Endspiel am letzten Spieltag schaffen', sagte Sportvorstand Thomas Ernst voller Hoffnung darauf, dass der Abstieg bis dahin noch nicht besiegelt ist.
Anders als bei den zuletzt dreimal unterlegenen Bochumern geht es bei den Schwaben stetig aufwärts. Das noch am 14. Spieltag als Tabellen-Vorletzter mächtig kritisierte Team nimmt nun sogar die Champions League ins Visier. Neben Trainer Christian Gross hat Angreifer Cacau großen Anteil an dieser wundersamen Erfolgsstory. Seinen Entschluss, den VfB nach sieben Jahren wegen angeblich zu geringer Wertschätzung zu verlassen, scheint er nun zu überdenken: 'Ich will mich nicht unter Druck setzen. Möglich, dass die Entscheidung erst nach der Saison fällt.'
Inständig hoffen die Stuttgarter auf einen Sinneswandel des auch in Bochum überzeugenden Stürmers. 'Es gibt immer Hoffnung', kommentierte Sportdirektor Horst Heldt den Stand der Verhandlungen. Fußball-Lehrer Gross nutzte die Chance, um zum wiederholten Mal für einen Verbleib von Cacau zu plädieren: 'Das Tor und der sehenswerte Assist sprechen für ihn. Er hat Werbung in eigener Sache betrieben.' Über mangelnde Anerkennung kann sich Cacau jedenfalls nicht mehr beklagen. Auch der wieder in die Startelf zurückgekehrte Sami Khedira machte sich für seinen Nationalmannschaftskollegen stark: 'Es wäre schön, wenn beide Seiten auf einen gemeinsamen Nenner kommen würden.'
Von einem Torjäger dieser Klasse können die Bochumer derzeit nur träumen. Alle Versuche, die dicht gestaffelte VfB-Abwehr in Verlegenheit zu bringen, scheiterten mehr oder weniger kläglich. Die öffentliche Kritik an seiner Arbeit in den vergangenen Tagen und der erneut schwache Auftritt seiner Mannschaft machten Heiko Herrlich sichtlich zu schaffen. In einem minutenlangen Disput mit einem Journalisten nach der Partie entlud sich die Anspannung des Bochumer Trainers. Im Gegensatz zu vielen Skeptikern glaubt er weiter an ein Happy End: 'Wir sind noch nicht abgestiegen.'
Van Gaal veralbert Super-Tymoshchuk
Bayern-Trainer Louis van Gaal führt Anatoliy Tymoshchuk an der Nase herum. Auf der einen Seite lobt der 'General' seinen Spieler in den höchsten Tönen, auf der anderen Seite lässt er ihn fallen wie eine heiße Kartoffel.
"Von allen Spielern trainiert er am besten. Tymoshchuk ist der beste verteidigende Mittelfeldspieler, den ich habe", lobte der Coach den Edelreservisten in der 'Bild'-Zeitung.
Gleichzeitig stellte van Gaal aber auch klar, dass der Ukrainer unter seiner Regie keine Rolle spiele. "Ich brauche keinen verteidigenden Mittelfeldspieler. Wir spielen mit einer Doppel-Sechs und da brauche ich auch Kreativität", so der Holländer weiter.
Damit ist der Abschied von Tymoshchuk, der für 11,5 Millionen Euro von Ex-Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann nach München gelotst wurde, besiegelt. Denn der 30-Jährige habe laut van Gaal "Qualitäten, die wir nicht nutzen". Am wahrscheinlichsten ist, dass sich der Mittelfeld-Abräumer (Vertrag läuft noch bis 2012) im Sommer zurück in Richtung Russland verabschiedet. Spartak Moskau und 'Tymos' Ex-Klub Zenit St. Petersburg haben bereits ihr Interesse bekundet.
"Von allen Spielern trainiert er am besten. Tymoshchuk ist der beste verteidigende Mittelfeldspieler, den ich habe", lobte der Coach den Edelreservisten in der 'Bild'-Zeitung.
Gleichzeitig stellte van Gaal aber auch klar, dass der Ukrainer unter seiner Regie keine Rolle spiele. "Ich brauche keinen verteidigenden Mittelfeldspieler. Wir spielen mit einer Doppel-Sechs und da brauche ich auch Kreativität", so der Holländer weiter.
Damit ist der Abschied von Tymoshchuk, der für 11,5 Millionen Euro von Ex-Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann nach München gelotst wurde, besiegelt. Denn der 30-Jährige habe laut van Gaal "Qualitäten, die wir nicht nutzen". Am wahrscheinlichsten ist, dass sich der Mittelfeld-Abräumer (Vertrag läuft noch bis 2012) im Sommer zurück in Richtung Russland verabschiedet. Spartak Moskau und 'Tymos' Ex-Klub Zenit St. Petersburg haben bereits ihr Interesse bekundet.
Abschied von den vier Gefallenen
Rund 1000 Menschen haben im Ingolstädter Münster den vier im Norden Afghanistans getöteten Soldaten die letzte Ehre erwiesen. Die Bundeswehr müsse sich auf weitere Opfer einstellen, sagte Verteidigungminister Guttenberg
Bei der Trauerfeier für vier in Afghanistan getötete Bundeswehr-Soldaten im Ingolstädter Münster hat sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei den Angehörigen entschuldigt. "In politischer Verantwortung hat man Sie, verehrte Angehörige, auch um Verzeihung zu bitten", sagte der CSU-Politiker am Samstag (24.04.2010).
Die mit Deutschlandflaggen bedeckten Särge waren in der Kirche aufgebahrt, dahinter standen die Porträtfotos der vier Getöteten. Vor dem gefüllten katholischen Liebfrauenmünster hatten sich zahlreiche Trauergäste versammelt.
Guttenberg erwartet weitere Tote
Merkel und Guttenberg vor Grabmälern (Foto: AP)Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:
Die Öffentlichkeit müsse akzeptieren, mit welchen Gefahren Auslandseinsätze für die Soldaten verbunden seien, mahnte Guttenberg. "Tod und Verwundung sind Begleiter unsere Einsätze geworden, und sie werden es in den nächsten Jahren sein, wohl nicht nur in Afghanistan", sagte der Minister. Die Soldaten seien "für die Gewissheit gestorben, dass ihre und unsere Freiheit" geschützt werden müsse.
http://www.dw-world.de/image/0,,5502140_1,00.jpg
Neben dem Verteidigungsminister nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Außenminister Guido Westerwelle (FDP), sein afghanischer Amtskollege Salmai Rasul, der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und sein bayerischer Amtskollege Horst Seehofer (CSU) sowie der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier an der Trauerfeier teil.
Bei der Trauerfeier für vier in Afghanistan getötete Bundeswehr-Soldaten im Ingolstädter Münster hat sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei den Angehörigen entschuldigt. "In politischer Verantwortung hat man Sie, verehrte Angehörige, auch um Verzeihung zu bitten", sagte der CSU-Politiker am Samstag (24.04.2010).
Die mit Deutschlandflaggen bedeckten Särge waren in der Kirche aufgebahrt, dahinter standen die Porträtfotos der vier Getöteten. Vor dem gefüllten katholischen Liebfrauenmünster hatten sich zahlreiche Trauergäste versammelt.
Guttenberg erwartet weitere Tote
Merkel und Guttenberg vor Grabmälern (Foto: AP)Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:
Die Öffentlichkeit müsse akzeptieren, mit welchen Gefahren Auslandseinsätze für die Soldaten verbunden seien, mahnte Guttenberg. "Tod und Verwundung sind Begleiter unsere Einsätze geworden, und sie werden es in den nächsten Jahren sein, wohl nicht nur in Afghanistan", sagte der Minister. Die Soldaten seien "für die Gewissheit gestorben, dass ihre und unsere Freiheit" geschützt werden müsse.
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Neben dem Verteidigungsminister nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Außenminister Guido Westerwelle (FDP), sein afghanischer Amtskollege Salmai Rasul, der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und sein bayerischer Amtskollege Horst Seehofer (CSU) sowie der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier an der Trauerfeier teil.
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